Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

Fw 190 A-8 (1:32)

Die A-8-Variante ermöglichte der Fw 190 zum ersten Mal den bereits in früheren Varianten geplanten, bis dato jedoch nicht erfolgreich umgesetzten Einsatz des MW-50-Systems für eine kurzzeitige Leistungssteigerung des Motors. Zu diesem Zweck wurde die Maschine mit einem Tank von 115 Litern Kapazität hinter dem Pilotensitz zur Aufnahme des Methanol-Wasser-Gemisches ausgestattet. Dieser Tank konnte alternativ auch als interner Zusatztank für Benzin genutzt werden und machte eine Verlegung der Funkaurüstung unmittelbar hinter den Pilotensitz nötig. Gleichzeitig wurden die Sauerstoffflaschen des Piloten nach hinten verlegt und rund um den neuen Tank platziert. Der Zugang erfolgte über eine runde Zugangsklappe auf der Unterseite des Rumpfes, unmittelbar hinter den Tragflächen, an der die A-8-Variante leicht erkannt werden kann.

Die geringfügige Schwerpunktverschiebung, die der zusätzliche Tank bewirkte, wurde durch eine Verlegung des Unterrumpfpylons ETC 501 um 20 cm nach vorne ausgeglichen, der zudem nun standardmäßig ab Werk montiert wurde. Weitere Änderungen betrafen die Verlegung des Tankstutzens unterhalb der hinteren Cockpithaube sowie eine weitere Zugangsklappe zur Funkausrüstung auf der rechten Rumpfseite. In dieser Form stellte der Rumpf der Fw 190 den Ausgangspunkt aller folgenden Varianten, einschließlich der Fw 190 D und der weiterentwickelten Ta 152 dar. Die A-8 wurde mit einem FuG-16-ZY-Funkgerät ausgestattet, das über eine sehr charakteristische Peitschenantenne unter der linken Tragfläche unmittelbar hinter dem Radschacht verfügte und der Fw 190 die Nutzung des Y-Peilverfahrens zur Positionsbestimmung erlaubte. Gleichzeitig wurde das Pitotrohr zur Geschwindigkeitsmessung an die rechte Tragflächenspitze verlegt.

Die A-8 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 656km/h in 6000m Höhe.

Als Primärbewaffnung dienten zwei MG 17 über dem Motor und vier 20mm-MG 151/20 in den Tragflächen.

 

Mein Modell stellt die Maschine von Lt. Hans Dortenmann von der 2./JG 54 im Juni 1944 in Frankreich dar.

Bf 109 G-6; Früh (1:32)

Da sich im Verlauf des Krieges die Luftkämpfe in immer größeren Höhen und Geschwindigkeiten abspielten, war ab Herbst 1941 der Ruf nach einer druckbelüfteten Höhenjägervariante der Bf 109 laut geworden. In der G-Serie wurde dieses nun verwirklicht. Mit dem DB 605 A stand ein Motor zur Verfügung, der diesen Zweck erfüllen konnte. Die größere Leistung und das höhere Drehmoment bedingten jedoch strukturelle Veränderungen an der Zelle, die das Leer- und Startgewicht des Flugzeuges erhöhten. Dies führte, gegenüber der F-Version, zu einer deutlich schwereren Handhabung der Maschine.

Ab März 1943 kamen die G-5 und G-6 zur Truppe. Die G-5/G-6 verfügte über eine durch den Motor feuernde 20mm-Kanone 151/20 und zwei 13mm-MG 131 über dem Motor. Die Gurtzuführung der MG 131 machte eine aerodynamische Modifizierung der Motorabdeckung notwendig, was der "Gustav" die charakteristischen Beulen verlieh.

War die G-5 noch mit einer Druckkabine ausgestattet, wurde bei der G-6 darauf verzichtet.

Mit 13.000 Exemplaren war die G-6 die meistgebaute Variante der Bf 109 und stellte den Höhepunkt ihrer Entwicklung dar.

 

Mein Modell stellt die Bf 109 G-6, Werknummer 160717 dar, wie sie von Hptm. Karl Rammelt beim Stab der II./JG 51 in Rumänien im April 1944 geflogen wurde.

Me 163 B-1a Komet (1:48)

Die '''Messerschmitt Me 163 "Komet"''' (Spitzname "Kraft-Ei") war ein Objektschutzjäger mit Raketenantrieb der Messerschmitt AG und war das erste Flugzeug, das die 1000-km/h-Marke überschritt. Die Me 163A V4 erreichte am 2. Oktober 1941 eine Geschwindigkeit von 1003,67 km/h.
Die mit der Me 163B V18 erzielten 1130 km/h wurden von Neville Duke offiziell erst im Jahr 1953 in einer Hawker Hunter F Mk3 mit 1171 km/h übertroffen.

Geistiger Vater der ''Me 163'' war der Aerodynamiker und Konstrukteur Alexander Lippisch, der für seine eher ungewöhnlichen Flugzeug-Konzepte bekannt war.

Am 16. August 1944 fand der erste Kampfeinsatz der Me 163 statt, in dessen Verlauf Piloten des JG 400 mit ihren Me 163B der Abschuss von zwei Boeing B-17 gelang. Im September wurden weitere Erfolge verbucht, am 6. Oktober ging die erste Me 163 B während eines Einsatzes verloren. Das JG 400 verfügte jetzt über 30 Me 163B, aber die Produktion der Maschinen sowie die Bereitstellung des Treibstoffs entsprach nicht den Erwartungen. Zudem wurde der Me 163 gerade ihre hohe Geschwindigkeit zum Verhängnis, denn der Pilot hatte nur wenige Sekunden Zeit, um sein Ziel anzuvisieren und zum Schuss zu kommen.
Dieses Problem sollte behoben werden, indem eine nach oben gerichtete Startvorrichtung für ungelenkte Raketen R4/M Orkan montiert wurde (die sogenannte "Jagdfaust"). Die Zündung dieser Raketen erfolgte durch einen modulierten Infrarotsender und eine Fotozelle; diese Kombination sollte beim Unterfliegen der Bomberverbände den Abschuss der Raketen auf die darüber fliegenden Flugzeuge auslösen. Obwohl diese Vorrichtung erfolgreich mit einer FW 190 und in der Me 163B erprobt und bei HASAG in Leipzig 32 Einbausätze für den Einbau hergestellt wurden, kam sie nicht mehr zum verbreiteten Einsatz und konnte damit die Abschussquote der Me 163 nicht erhöhen. Am 10. April 1945 kam es zum einzigen Einsatz mit der Jagdfaust, bei dem ein Lancaster-Bomber abgeschossen und einige andere aus der Formation beschädigt wurden.

Bis zum Ende des Jahres 1944 standen 64 Maschinen zur Verfügung. Bis zum Anfang 1945 sank die Zahl einsatzbereiter Me 163 jedoch durch Bruchlandungen und fehlgeschlagene Einsätze drastisch. Bei den Piloten erlangte die Me 163 den Ruf einer Todesfalle, denn oft schlug sie bei der Landung so hart auf, dass ihre Landekufe brach und sich der Treibstoff entzündete. Es sind auch mehrere Berichte von Triebwerksausfällen bekannt, gleich zwei hatte Wolfgang Späte, der erste Testpilot der Truppenerprobung. Insgesamt kamen mehr Piloten durch Unfälle als durch Feindeinwirkung ums Leben. Aufgrund der Pannen und der Verfehlung des Einsatzzwecks (der Me 163 konnten nur neun Abschüsse US-amerikanischer Bomber nachgewiesen werden), erhielt das JG 400 im März 1945 den Befehl zur Auflösung; im April fanden die letzten nachweisbaren Einsatzflüge statt. Die Piloten des JG 400 wurden - soweit bekannt - auf der Messerschmitt Me 262 - dem ersten einsatzfähigen Strahljäger der Geschichte - eingesetzt. Über 350 Me 163 (mit Prototypen und Versuchsmustern) waren gebaut worden.

(Quelle: Jürgen Klüser, www.klueser.eu, "Die Geschichte der Me 163 im Modell". Vielen Dank an Jürgen für die Nutzung der Infos auf seiner Website.)

Bf 109 E-7 Trop (1:48)

Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.

Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug fand im Mai 1935 statt; ab Februar 1937 wurde die Maschine bei der deutschen Luftwaffe in den Bestand der Jagdverbände eingegliedert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb sie, ab Mitte 1941 zusammen mit der Focke-Wulf Fw 190, das Standardjagdflugzeug der deutschen Luftwaffe. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, z. B. in Jugoslawien, Finnland, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz. Die Namensgebung des Musters sorgt immer wieder für Irritationen. Umgangssprachlich wurde und wird die Bf 109 meist als Me 109 bezeichnet. Durch die offizielle Namensgebung durch das Reichsluftfahrtministerium ist die historisch richtige Bezeichnung jedoch Messerschmitt Bf 109. Die Bf 109 wurde, über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus, auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt. Sie wurde in verschiedenen Versionen über 33.000 mal gebaut und ist damit das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

(Quelle: Wikipedia)



Dieses Modell stellt eine "Emil" dar, die von Hans-Joachim Marseille zu beginn des Afrikafeldzuges geflogen wurde.

Fw 190 G-8 (1:48)

Da die Fw 190 Beschußschäden bei Tiefflugeinsätzen eher "verkraften" konnte als andere deutsche Jägermuster, dachte man in der Luftwaffenführung sehr schnell über ein Einsatzfeld als Jagdbomber für die Fw 190 nach.
Sicherlich spielte auch die Motorisierung eine gewisse Rolle, denn der verwendete BMW 801-Motor verlor in einer Flughöhe von über 7500 Metern stark an Leistung.
So entstanden während der Serienfertigung zahlreiche Versionen als Schlachtflugzeug und Langstreckenjabo. Als Typenbezeichnungen wurden ab April 1943 die Buchstaben "F" für Schlachtflugzeuge und "G" für die Langstreckenjabos eingeführt.
Als Basis dienten jedoch die Jägermuster, die mit "A" bezeichnet wurden.
So entstand die G-8 aus der A-8. Die Unterschiede zwischen den Baureihen bestanden im Wesentlichen in ihrer Ausrüstung und Bewaffnung.
Die G-8 wurde von November '43 bis Februar '44 gebaut.
Um die Reichweite zu erhöhen wurden zwei 300l-Tanks unter den Tragflächen angebracht.
An einem ETC unter dem Rumpf konnte eine 250 kg- oder eine 500 kg-Bombe mitgeführt werden.
Die Standardbewaffnung wurde meistens durch den Ausbau der beiden MG 131 im Rumpf und den beiden MG 151/20 in den äußeren Tragflächen reduziert. Andere Konfigurationen waren allerdings stets möglich.

Bf 109 E-7 Trop (1:72)

Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.

Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug fand im Mai 1935 statt; ab Februar 1937 wurde die Maschine bei der deutschen Luftwaffe in den Bestand der Jagdverbände eingegliedert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb sie, ab Mitte 1941 zusammen mit der Focke-Wulf Fw 190, das Standardjagdflugzeug der deutschen Luftwaffe. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, z. B. in Jugoslawien, Finnland, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz. Die Namensgebung des Musters sorgt immer wieder für Irritationen. Umgangssprachlich wurde und wird die Bf 109 meist als Me 109 bezeichnet. Durch die offizielle Namensgebung durch das Reichsluftfahrtministerium ist die historisch richtige Bezeichnung jedoch Messerschmitt Bf 109. Die Bf 109 wurde, über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus, auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt. Sie wurde in verschiedenen Versionen über 33.000 mal gebaut und ist damit das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

(Quelle: Wikipedia)

 

Mein Modell stellt die "Schwarze 8" der 1/JG 27 dar, geflogen von Oberleutnant Werner Schroer.

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