Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang...................Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang...................Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

Fahrzeuge

In letzter Zeit interessiere ich mich immer mehr für militärische Landfahrzeuge. Bedingt durch die Eindrücke auf Ausstellungen und auch durch die Panzer, LKWs  etc. meiner Bastelkameraden von den "Schwobabaschdler".
So wage ich mich nun auch mal in diesen Bereich des Plastikmodellbaus, wobei mein Hauptaugenmerk auf Fahrzeuge der jüngeren Vergangenheit bis Gegenwart ausgerichtet ist.

Leopard 1 (1:35)

Der Leopard 1 ist ein deutscher Kampfpanzer. Er war der erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland entwickelte Panzer. Insgesamt wurde er in 13 Staaten auf vier verschiedenen Kontinenten eingesetzt. Durch beständige Kampfwertsteigerungen und eine Vielzahl von Nachrüstmöglichkeiten ist er im 21. Jahrhundert noch immer in Armeen vieler Staaten zu finden. Von 1964 bis 1984 wurden 4744 Einheiten dieses Typs produziert.

 

Der Leopard basiert auf dem Porsche-Typ 814 und ist eine Weiterentwicklung der 0-Serie. Als Turmpanzer in konventioneller Anordnung ausgeführt, verfügt er über eine 4-Mann-Besatzung. Der Kommandant befindet sich rechts im Turm, unter ihm zu seinen Füßen sitzt der Richtschütze, auf der anderen Seite der Bordkanone und somit links der Ladeschütze. Die Wanne beherbergt neben dem Fahrer einen Munitionshalter für die Hauptwaffe sowie eine ABC-Schutz- und Belüftungsanlage, die durch Ansaugen von Außenluft über Filter einen Überdruck erzeugt. Gegen Feuer besitzt ausschließlich der Triebwerksraum eine Brandunterdrückungsanlage. Das Löschmittel ist Halon. Die vier Löschmittelbehälter befinden sich beim Fahrer. Zwei der Behälter lösen automatisch aus, zwei weitere können manuell ausgelöst werden.

Durch den Aufbau eines Unterwasserfahrschachtes und der Tauchhydraulik können Gewässer bis zu einer maximalen Tiefe von vier Metern durchfahren werden. Dabei werden alle Luken bis auf die des Kommandanten verschlossen. Die Tauchhydraulik schließt dabei Be- und Entlüftungen am Motor und öffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Über diese saugt der Motor beim Waten, Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft über die Kommandantenluke mit aufgesetzten Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstützt den Fahrer beim Durchfahren. Gleichzeitig dient der Schacht bei einer Havarie als Notausstieg. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfügt der Leopard über zwei Lenzpumpen.

Der Panzer ist voll nachtkampf- und eingeschränkt allwetterfähig. Es besteht die Möglichkeit zum Einbau eines Restlichtverstärkers für Fahrer und Ladeschütze. Dabei wird ein Winkelspiegel entfernt.


(Quelle: Wikipedia)


Mein Modell stellt einen Leopard 1 des 4. Bauloses dar.  PzBtl 153, Koblenz 1972.

M41 Walker "Bulldog" (1:35)

In den frühen Jahren der Bundeswehr rüstete man die Panzeraufklärer mit dem M41 Walker "Bulldog" aus US-Produktion aus.
Der M41 hatte zwar eine recht schwache Panzerung, war aber äußerst beweglich und lufttransportfähig. Als Hauptbewaffnung kam eine leistungsfähige Bordkanone mit Kaliber 76,2mm zum Einsatz.
Als Sekundärbewaffnung gab es ein koaxiales cal.-30-MG in der Kanonenblende und ein cal.-50-Flak-MG auf dem Turm.
Angetrieben durch einen 6-Zylinder-Ottomotor Continental AOS 895-3 mit 500 PS (373 kW), erreichte der Bulldog eine Höchstgeschwindigkeit von 72km/h bei einer Reichweite von 160km (Straße).

Die Besatzung bestand aus 4 Mann (Kommandant, Fahrer, Ladeschütze und Richtschütze).

Neben den Panzeraufklärern erhielten auch einige Panzerjägerbataillone und Panzerzüge der Panzergrenadierbatallione den M41.
Ab 1969 wurde dieses Fahrzeug dann durch den Leopard 1 und/oder Kanonenjagdpanzer/Raketenjagdpanzer ersetzt.

Neben der Bundesrepublik nutzten auch Südvietnam, Brasilien, Uruguay, Chile, Dänemark, Thailand und Taiwan den M41.
In Thailand und Chile ist der Bulldog nach umfassenden Kampfwertsteigerungen noch heute im Einsatz.
 

Panzerkampfwagen 38(t) (1:35)

Der 1938 in der Tschechoslowakei entwickelte Panzerkampfwagen 38(t) war eines der modernsten Panzerfahrzeuge seiner Zeit. Unter der Typenbezeichnung TNHP-S für das tschechische Heer gebaut, wurde dieser Panzer auch an die Schweiz, Schweden und Peru verkauft.
Nach dem Einmarsch Deutschlands in die Tschechoslowakei, übernahm die Wehrmacht den TNHP-S unter der Bezeichnung Pz.Kpfw.38(t). Die Produktion wurde beibehalten und die Nachfrage überstieg die Fertigungskapazitäten.
Bis 1942 wurden mehr als 1100 Exemplare gebaut, die in Frankreich und auch in Rußland zum Einsatz kamen.
Die Bewaffnung bestand aus einer 3,7cm Kanone und zwei im MGs. Eines im Turm, das andere MG an der Frontseite des Fahrgestells.
Besatzung: 4 Mann
Antrieb: Praga "EPA" Sechszylinder-Vergasermotor mit 125 PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 42km/h bei einer Reichweite von 230km.

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