Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang...................Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang...................Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

Fahrzeuge

In letzter Zeit interessiere ich mich immer mehr für militärische Landfahrzeuge. Bedingt durch die Eindrücke auf Ausstellungen und auch durch die Panzer, LKWs  etc. meiner Bastelkameraden von den "Schwobabaschdler".
So wage ich mich nun auch mal in diesen Bereich des Plastikmodellbaus.

PzKpfw. V "Panther" (1:35)

Der Panzerkampfwagen V „Panther“ (Sd.Kfz. 171) war ein mittlerer deutscher Panzer im Zweiten Weltkrieg. Er wurde von MAN als Reaktion auf den sowjetischen T-34 entwickelt. Der Panther sollte die anderen mittleren deutschen Panzer ersetzen, kam dann aber zusammen mit dem weiter produzierten Panzer IV zum Einsatz. Von 1943 bis zum Ende des Krieges wurden rund 6000 Fahrzeuge in verschiedenen Ausführungen von mehreren Herstellern gebaut und sowohl an der Ostfront als auch im Westen eingesetzt.

Der Panther war mit einer leistungsfähigen 7,5-cm-Kanone ausgestattet, die ihm gegenüber den meisten Kontrahenten einen Vorteil in Präzision und Durchschlagskraft der Hauptwaffe verschaffte. Die Panzerung von bis zu 100 mm Dicke war als Neuerung im deutschen Panzerbau rundum abgeschrägt, wobei der Schutz auf frontale Bedrohungen ausgerichtet war, sodass die Panzerung an den Seiten und im Heck deutlich schwächer war. Mit etwa 45 t Gewicht war der Panther für einen mittleren Panzer sehr schwer (manche schweren Panzer der Gegenseite waren leichter), sein Fahrwerk und der starke Motor verliehen ihm aber eine sehr gute Mobilität.

Da die Entwicklung des Panthers unter Zeitdruck geschah, wiesen die Fahrzeuge zunächst erhebliche technische Mängel und konstruktive Schwächen auf, die zum Teil nie ganz abgestellt werden konnten und ihn relativ wartungsintensiv und störungsanfällig machten. In der Nachbetrachtung gilt er trotzdem als ausgewogener richtungweisender Entwurf und als vielleicht bester mittlerer Panzer des Zweiten Weltkrieges.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die ist nun der insgesamt dritte Beitrag (nach Sherman und Fw 190 A-8) meinerseits zum diesjährigen Gruppenprojekt der "Schwobabaschdler" mit dem Titel: "Landungen in Frankreich". Innerhalb dieser Vorgabe habe ich mich für den "D-Day"  als Thema entschieden.
Mein kleines Dio zeigt eine Szene, wie sie sich in der Normandie während der Kämpfe nach Landung der Alliierten abgespielt haben könnte. Ein Panther des Panzer-Lehrregimentes 130 rückt auf einer Landstraße bei Bayeux , St. Lo oder Villebaudon vor, begleitet von Infanterie.

 

M4-A1 "Sherman" (1:35)

Für das diesjährige Gruppenbauprojekt ("Landungen in Frankreich") meiner Schwobabaschdler habe ich meinen ersten Beitrag nun fertig: M4-A1 "Sherman" des 5th Corps, 741st Tank Battalion, Company A während der Operation "Cobra" im Rahmen der Landung der Alliierten in der Normandie ("Operation Overlord") 1944.

Der M4 Sherman war ein mittlerer US-amerikanischer Panzer, der im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg zum Einsatz kam. Benannt war der mit 50.000 Exemplaren meistgebaute US-Panzer des Zweiten Weltkrieges nach General of the Army William T. Sherman (1820–1891).
Der M4 wurde 1941 aus dem Prototyp T6 entwickelt und seit Februar 1942 in Serie produziert. Den Namen Sherman bekam er bei Indienststellung in der britischen Armee. Dort stand er auch in der zweiten Schlacht von El Alamein in Ägypten erstmals im Kampf.
Bewaffnung und Panzerung entsprachen dem damaligen Stand der Technik, waren aber eher durchschnittlich. Sein großer Vorteil waren die vertikal stabilisierte Kanone.
Ab Ende 1943 war der Sherman den schweren deutschen Panzern (Panther, Jagdpanther, Tiger, Königstiger, Jagdtiger) im Gefecht deutlich unterlegen; so konnte unter idealen Bedingungen selbst ein einzelner Panzer VI „Tiger“ aufgrund seiner überlegenen Feuerkraft und Panzerung einem Sherman-Verband schwere Verluste zufügen. Die massive zahlenmäßige Überlegenheit des M4 sowie die im Vergleich zu den deutschen Fahrzeugen einfache Reparatur und Wartung glichen die qualitativen Mängel aus.

Der Sherman Firefly war ein britischer Umbau, bei dem die 17-Pfünder-Pak (76,2 mm L/55) die 75-mm-Kanone ersetzte. Diese Waffe war in der Lage, auch schwere deutsche Panzer auf normale Gefechtsentfernungen frontal zu durchschlagen. Der Panzerschutz des Firefly wurde nicht erhöht, so dass auch er die Beschussempfindlichkeit des M4 aufwies.

Die erste Baureihe des Shermans ist mit 49.234 Fahrzeugen der meistgebaute Panzer der USA.

 

M4-A1 "Sherman"
Besatzung 5
Länge 5,84 m
Breite 2,62 m
Höhe 2,74 m
Masse 30,3 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 38–76 mm
Hauptbewaffnung 1 × 75-mm-Kanone M3 L/37,5
Sekundärbewaffnung 1 × 12,7-mm-MG Browning M2
2 × 7,62-mm-MG Browning M1919
Beweglichkeit
Antrieb 9-Zylinder-Ottomotor (Sternmotor)
350 PS
Federung Vertikalkegelfederung
Höchstgeschwindigkeit 40 km/h
Leistung/Gewicht 11,5 PS/Tonne
Reichweite 190 km

(Quelle: Wikipedia)

Leopard 1 (1:35)

Der Leopard 1 ist ein deutscher Kampfpanzer. Er war der erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland entwickelte Panzer. Insgesamt wurde er in 13 Staaten auf vier verschiedenen Kontinenten eingesetzt. Durch beständige Kampfwertsteigerungen und eine Vielzahl von Nachrüstmöglichkeiten ist er im 21. Jahrhundert noch immer in Armeen vieler Staaten zu finden. Von 1964 bis 1984 wurden 4744 Einheiten dieses Typs produziert.

 

Der Leopard basiert auf dem Porsche-Typ 814 und ist eine Weiterentwicklung der 0-Serie. Als Turmpanzer in konventioneller Anordnung ausgeführt, verfügt er über eine 4-Mann-Besatzung. Der Kommandant befindet sich rechts im Turm, unter ihm zu seinen Füßen sitzt der Richtschütze, auf der anderen Seite der Bordkanone und somit links der Ladeschütze. Die Wanne beherbergt neben dem Fahrer einen Munitionshalter für die Hauptwaffe sowie eine ABC-Schutz- und Belüftungsanlage, die durch Ansaugen von Außenluft über Filter einen Überdruck erzeugt. Gegen Feuer besitzt ausschließlich der Triebwerksraum eine Brandunterdrückungsanlage. Das Löschmittel ist Halon. Die vier Löschmittelbehälter befinden sich beim Fahrer. Zwei der Behälter lösen automatisch aus, zwei weitere können manuell ausgelöst werden.

Durch den Aufbau eines Unterwasserfahrschachtes und der Tauchhydraulik können Gewässer bis zu einer maximalen Tiefe von vier Metern durchfahren werden. Dabei werden alle Luken bis auf die des Kommandanten verschlossen. Die Tauchhydraulik schließt dabei Be- und Entlüftungen am Motor und öffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Über diese saugt der Motor beim Waten, Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft über die Kommandantenluke mit aufgesetzten Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstützt den Fahrer beim Durchfahren. Gleichzeitig dient der Schacht bei einer Havarie als Notausstieg. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfügt der Leopard über zwei Lenzpumpen.

Der Panzer ist voll nachtkampf- und eingeschränkt allwetterfähig. Es besteht die Möglichkeit zum Einbau eines Restlichtverstärkers für Fahrer und Ladeschütze. Dabei wird ein Winkelspiegel entfernt.


(Quelle: Wikipedia)


Mein Modell stellt einen Leopard 1 des 4. Bauloses dar.  PzBtl 153, Koblenz 1972.

M41 Walker "Bulldog" (1:35)

In den frühen Jahren der Bundeswehr rüstete man die Panzeraufklärer mit dem M41 Walker "Bulldog" aus US-Produktion aus.
Der M41 hatte zwar eine recht schwache Panzerung, war aber äußerst beweglich und lufttransportfähig. Als Hauptbewaffnung kam eine leistungsfähige Bordkanone mit Kaliber 76,2mm zum Einsatz.
Als Sekundärbewaffnung gab es ein koaxiales cal.-30-MG in der Kanonenblende und ein cal.-50-Flak-MG auf dem Turm.
Angetrieben durch einen 6-Zylinder-Ottomotor Continental AOS 895-3 mit 500 PS (373 kW), erreichte der Bulldog eine Höchstgeschwindigkeit von 72km/h bei einer Reichweite von 160km (Straße).

Die Besatzung bestand aus 4 Mann (Kommandant, Fahrer, Ladeschütze und Richtschütze).

Neben den Panzeraufklärern erhielten auch einige Panzerjägerbataillone und Panzerzüge der Panzergrenadierbatallione den M41.
Ab 1969 wurde dieses Fahrzeug dann durch den Leopard 1 und/oder Kanonenjagdpanzer/Raketenjagdpanzer ersetzt.

Neben der Bundesrepublik nutzten auch Südvietnam, Brasilien, Uruguay, Chile, Dänemark, Thailand und Taiwan den M41.
In Thailand und Chile ist der Bulldog nach umfassenden Kampfwertsteigerungen noch heute im Einsatz.
 

Panzerkampfwagen 38(t) (1:35)

Der 1938 in der Tschechoslowakei entwickelte Panzerkampfwagen 38(t) war eines der modernsten Panzerfahrzeuge seiner Zeit. Unter der Typenbezeichnung TNHP-S für das tschechische Heer gebaut, wurde dieser Panzer auch an die Schweiz, Schweden und Peru verkauft.
Nach dem Einmarsch Deutschlands in die Tschechoslowakei, übernahm die Wehrmacht den TNHP-S unter der Bezeichnung Pz.Kpfw.38(t). Die Produktion wurde beibehalten und die Nachfrage überstieg die Fertigungskapazitäten.
Bis 1942 wurden mehr als 1100 Exemplare gebaut, die in Frankreich und auch in Rußland zum Einsatz kamen.
Die Bewaffnung bestand aus einer 3,7cm Kanone und zwei im MGs. Eines im Turm, das andere MG an der Frontseite des Fahrgestells.
Besatzung: 4 Mann
Antrieb: Praga "EPA" Sechszylinder-Vergasermotor mit 125 PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 42km/h bei einer Reichweite von 230km.

LVT-(A)1 "Amtrack" (1:35)

Ab Juli 1941 beim US Marine Corps im Einsatz, erhielten die LVT (Landing Vehicel Tracked) sehr schnell den Spitznamen "Amtrack".
Der erste Einatz dieser erfolgte im August 1942 bei der Landung auf Guadalcanal, wobei die Amtracks hier lediglich für Nachschubtransporte benutzt wurden, da die ersten Ausführungen noch ungepanzert waren.
Das Nachfolgemuster war jedoch gepanzert und für amphibische Landungsoperationen vorgesehen. Zusätzlich zum Transport von Truppen und Gerät war auch die Feuerunterstützung bei Landungen durch die LVT vorgesehen. Als Konsequenz entstanden auf der Basis des LVT-2 Feuerunterstützungsfahrzeuge, die mit stärkerer Panzerung versehen waren und als Bewaffnung einen gepanzerten Turm mit 37mm-Kanone & koaxialem MG besaßen. Hinzu kamen zwei Stände für MG cal.30 (7,62mm) im Heckbereich. Diese Fahrzeuge erhielten die Bezeichnung LVT-(A)1 und wurden ab Dezember 1943 hergestellt und kamen sowohl bei US Marines als auch US Army während Landungsoperationen zum Einsatz.

Gefechtsgewicht: 13,6t

Länge: 7,95m
Breite: 3,25m
Der 250 PS Continental-Motor sorgte für eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 32 Km/h auf der Straße.
Die speziell geformten Kettenglieder ermöglichten im Wasser einen Vortrieb mit einer Geschwindigkeit von 12 Km/h.
Die Besatzung bestand aus 5 Mann.

 

Mein Modell stellt einen LVT-(A)1 der C-Company, 708th Amphibious Tank Battalion, Saipan 1944 dar.

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