Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

Bf 109 E-4 der Bulgarsichen Luftwaffe (1:72)

Mitte der 30er Jahre begann Zar Boris III. mit einer Politik der Wiederbewaffnung und am 28. Juli 1935 wurde die Gründung einer neuen Bulgarischen Luftwaffe ( "Vojduschni Vojski") bekannt gegeben. Ab diesem Zeitpunkt beschaffte sich Bulgarien verschiedene Flugzeugmuster aus Deutschland (Bü 131, Fw 44, Fw 56, Fw 58, He 42 B, He 60 D, He 72).
Ein Kredit von 375 Millionen Franc von französischen Banken im Jahre 1938, ermöglichte eine Forcierung in der Beschaffung von Rüstungsgütern. Es folgten Exportmuster aus polnischer Produktion und nach Abspaltung der Slowakei und Besetzung der "Resttschechei" durch Deutschland, erhielt Bulgarien Flugzeuge aus Beständen der ehemaligen Tschechoslowakischen Luftwaffe.
In dieser Zeit intensivierte man auch die Schulung des fliegenden Personals. Zu diesem Zwecke wurden bulgarische Luftwaffenangehörige in Deutschland als Jagdpiloten und Fluglehrer ausgebildet. Diese Schulungen erfolgten durchgehend bis Sommer 1944.
Durch die Besetzung Polens durch die Deutschen, erhielt Bulgarien im Oktober 1939 die letzten verfügbaren Ersatzteile für die im Vorjahr gekauften polnischen Flugzeugmuster.
Ende der 30er Jahre verfügte die Vojduschni Vojski über etwas mehr als 500 Militärflugzeuge, die meisten davon allerdings schon veraltet. Im Jahre 1940 kamen aus Deutschland zwölf Arado Ar 96B und Bü 131, sowie eine Erstlieferung von zehn Bf 109 E-4, die den Namen "Strela" (Pfeil) und eine attraktive, farbenfrohe Lackierung erhielten.
Mein Modell zeigt einen solchen "Strela". Und zwar handelt es sich um eine Maschine der 3. Orliaku (Gruppe), des 6. Pulku (Regiment), geflogen von Stoyan Stoyanov im Jahre 1942.

Bf 109 G-6/Trop als US-Beuteflugzeug EB 102 (1:48)

Am 8. Mai 1943 fand USAAF-Personal auf einem Feldflugplatz bei Soliman, etwa 40 Kilometer südlich von Tunis, eine zurückgelassene Bf 109 G-6 Trop mit der Werknummer 16416. Dieser Jäger flog, laut verschiedener Quellen, bei der 3./JG 77 und 4./JG 77. Dieses Geschwader hatte Ende 1942 das JG 27 in Nordafrika abgelöst, war ab Februar des Folgejahres dem Nahkampffliegerkoprs in Tunis zugeordnet und verlegte ab Juli nach Italien.
Warum dieses kaum beschädigte Flugzeug zurück gelassen wurde, ist unbekannt. Sicher ist nur, dass die 16416 in Luftwaffendokumenten als abgeschrieben auftaucht.
Schon in Soliman erhielt die "Gustav" amerikanische Markierungen, wurde demontiert, verladen und schleunigst in die USA transportiert, wo sie sich schon am 14. Juli 1943 in "Wright Field" (Ohio) befand. Kurze Zeit später wurde die Messerschmitt zur "North American Aviation" (NAA) in Los Angeles gebracht, wo sie auf "Mines Field" eine neue Heimat fand. Nach einer technischen Untersuchung der einzelnen Bauteile wurde die Gustav bei NAA wieder montiert und für Flugtests vorbereitet. Die Maschine wurde komplett abgeschliffen und erhielt einen US-Standardanstrich in Oliv und Grau. US-Hoheitszeichen wurden aufgebracht und am Seitenleitwerk bekam der Jäger die Kennung "EB 102". Der Propellerspinner wurde in einem Signalrot lackiert. Der Kopfpanzer sowie die deutsche Funk- und Sauerstoffausrüstung wurden entfernt und durch US-Geräte ersetzt.
Mehrfach wurde die EB 102 von NAA-Werkspiloten auf ihre Flugeigenschaften getestet bis im Februar 1944 Major Frederick A. Borsodi die Gustav wieder nach Wright Field überführte. Hierbei muss für den Piloten der 3000 Kilometer-Überlandflug quer durch die USA ein beeindruckendes Erlebnis gewesen sein. Als Profi nutzte Borsodi die Überführung aus, um anschließend einen Bericht über die Feindmaschine zu verfassen, der sowohl lobende aber auch kritische Elemente enthielt. So wurden z.B. die beengten Sitzverhältnisse und die umständlich zu bedienende Kabinenhaube bemängelt. Ebenso die beschränkte Sicht, beim Rollen auf dem Boden.

Als unzureichend stufte der Major die Sitz- und Seitenruderpedalverstellung ein.
Im Vergleich zu US-Jägern stellte Borsodi fest, dass die Gustav eine höhere Steigrate hat, allerdings nicht so manövrierfähig ist wie die neuesten US-Jäger und auch nicht an deren Reichweite herankommt.
In Wright Field wurde die Beute-Gustav noch von einigen anderen Piloten geflogen und den Amerikanern gelang es, ohne große Ersatzteilressourcen, die Messerschmitt flugfähig zu halten. Kurzzeitig wurde die EB 102 nach "Eglin Field" in Florida verlegt, wo sie ebenfalls von einigen Piloten geflogen wurde, kam aber bald zurück nach Ohio.
Am 1. September 1944 setzte Major Coleman D. Kuhn nach einem Testflug in Wright Field zur Landung an. Vor ihm befand sich eine P-38 im Landeanflug, der beim Aufsetzen ein Reifen des Hauptfahrwerks platzte. Um nicht in die havarierte Lightning zu rasen, baute Kuhn einen "Ringelpietz", bei dem die EB 102 beschädigt wurde. Am 24. Oktober 1944 wurde entschieden, die Messerschmitt nicht zu reparieren und sie zur Verschrottung freizugeben.
So endete die Karriere der "amerikanischen Gustav"!!!
(Quelle: "Klassiker der Luftfahrt", Ausgabe 1/12)

Heinkel He 51B-1 (1:72)

Die ersten He 51A-0 wurden bereits 1934 ausgeliefert und flogen in der zivil getarnten, sogenannten „Reklamestaffel Mitteldeutschland“. Neben einigen Arado Ar 65 gehörte die He 51A zur Jäger-Erstausstattung der im März 1935 offiziell ausgerufenen neuen Deutschen Luftwaffe.

Am 31. Juli 1936 wurden 14 He 51 für den Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg in Marsch gesetzt, Ende 1936 befanden sich bereits 50 He 51 der Varianten A-1 und C-1 im Einsatz bei der Legion Condor, konnten sich aber nicht gegenüber den leistungsfähigeren sowjetischen Jagdflugzeugen durchsetzen. Die He 51 wurde daher mit Erscheinen der Bf 109 überwiegend als Tiefangriffsflugzeug eingesetzt. Zwei He 51A wurden von den republikanischen Truppen intakt erbeutet und in der Sowjetunion ausgiebig getestet, dort aber als veraltet angesehen.

Die He 51 wurde ab 1936 teilweise von der Arado Ar 68 und ab 1937 von der Messerschmitt Bf 109 als Standardjagdflugzeug der Luftwaffe abgelöst und blieb bis 1942 als Schulflugzeug im Einsatz. 1937 wurden zwölf Maschinen den bulgarischen Luftstreitkräften übergeben. (Quelle: Wikipedia)

 

Mein Modell zeigt die He 51B-1, geflogen von Oberleutnant E. d'Elsa aus der 4.J/88 der "Legion Condor" während des Spanischen Bürgerkrieges im Februar 1938.

Ju 87-B2 der italienischen Regia Aeronautica "Picchiatelli" (1:72)

Die Junkers Ju 87 war ein von der Junkers Flugzeugwerk AG entwickelter einmotoriger Tiefdecker mit Knickflügeln, starrem Fahrgestell und zwei Mann Besatzung. Seine Hauptaufgabe bestand in präzisen Bombenangriffen bei Tage im Rahmen taktischer Einsätze als Sturzkampfflugzeug (Stuka). Spätere Varianten der D-Serie wurden von der Luftwaffe vornehmlich als Schlachtflugzeuge eingesetzt.

Neben Deutschland nutzten auch Bulgarien, Ungarn, Italien, Kroatien, Yugoslawien und sogar Japan die Ju 87.

Mein Modell stellt die Maschine von Capitano Guiseppe Cenni, Kommandant der 239. Squadriglia, 97. Gruppo im Jahre 1943 dar.

Bf 109 E-3 Rumänische Luftwaffe (1:72)

Dieses Modell stellt eine E-3 der rumänischen Luftwaffe (Grupul 7) dar.

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