Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

Bf 109 E (1:24)

Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.

Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug fand im Mai 1935 statt; ab Februar 1937 wurde die Maschine bei der deutschen Luftwaffe in den Bestand der Jagdverbände eingegliedert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb sie, ab Mitte 1941 zusammen mit der Focke-Wulf Fw 190, das Standardjagdflugzeug der deutschen Luftwaffe. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, z. B. in Jugoslawien, Finnland, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz. Die Namensgebung des Musters sorgt immer wieder für Irritationen. Umgangssprachlich wurde und wird die Bf 109 meist als Me 109 bezeichnet. Durch die offizielle Namensgebung durch das Reichsluftfahrtministerium ist die historisch richtige Bezeichnung jedoch Messerschmitt Bf 109. Die Bf 109 wurde, über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus, auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt. Sie wurde in verschiedenen Versionen über 33.000 mal gebaut und ist damit das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

(Quelle: Wikipedia)

 

Meine "Emil" soll die Maschine von Hauptmann Wilhelm Meyerweissflog darstellen wie er sie als Stabsoffizier des JG 53 geflogen hat.
1940 auf Guernsey (Kanalinseln) stationiert, wurde Meyerweissflog während der "Luftschlacht um England" am 05. September 1940 in der Nähe von Manston abgeschossen und gefangen genommen.


 



Me 262 A 1-a (1:72)

Im April 1939 hatte man bei Messerschmitt mit der Projektierung eines neuen Jagdflugzeuges begonnen, dessen Antrieb aus dem System "Turbine-Luftstrahl" (TL) bestehen sollte.
Als Höchstgeschwindigkeit wurden für die damalige Zeit unglaubliche 900km/h angepeilt.
Im Juli 1942 konnte die erste Me 262 mit TL abheben und am 26.07.1944 gelang einer Serienmaschine im Erprobungskommando Lechfeld bei Augsburg der erste Luftsieg durch einen Düsenjäger in der Geschichte der Luftfahrt.
Die deutsche Führung (politisch) war von diesem neuen Flugzeug höchst beeindruckt und ebenso viele namhafte Jagdexperten der Luftwaffe (Zitat von Adolf Galland: "Es ist, als wenn ein Engel schiebt.").
Galland und andere Luftwaffenoffiziere erkannten das Potential des neuen Strahlflugzeuges als wirksame Antwort auf die alliierten Bomberströme.
Wegen der Unausgereiftheit dieses neuartigen Fluggerätes, litt die Me 262 unter massiven technischen Problemen. Vor allem die Antriebsaggregate hatten viele Kinderkrankheiten und es wurden mehr Maschinen und vor allem Piloten durch Defekte am Flugzeug verloren als durch Feindeinwirkung. Aufgrund dieser Defizite wurde die Schwalbe nun vorrangig als Schnellbomber zum Einsatz gebracht, wobei das Konzept des Jägers jedoch auch weiter "erforscht" wurde (siehe Kommando Nowotny). Viele Jagdpiloten intervenierten gegen diese Entscheidung, was schließlich in der sog. "Verschwörung der Jagdflieger" (Johannes Steinhoff, Adolf Galland u.a.) mündete, in dessen Folge Galland sogar degradiert wurde.
Jedoch durften die "Aufständischen" ein kleines Kontingent Strahlflugzeuge zu einem Jagdverband zusammenwürfeln. Hier möchte ich einem lang gepflegten Mythos widersprechen, die Me 262 sei nur auf Drängen Hitlers vorrangig als Schnellbomber zum Einsatz gekommen. Schon während der Entwicklung wurde die Mitnahme von Außenlasten einkalkuliert denn seit Februar 1943 existierte ein Befehl, der vorschrieb, dass jedes Jagdflugzeug auch in der Lage sein muss, eine Bombe mitzuführen. Und da die Schwalbe wegen ihrer technischen Unzulänglichkeiten noch kein absolut zuverlässiges Jagdflugzeug war, wurde sie zu Anfang vorrangig als Schnellbomber eingesetzt. Allerdings mit eher mäßigen Erfolg, denn auch hier mangelte es an Technik und vor allem Erfahrung. Es gab auch unter den Jagdfliegern unterschiedliche Auffassungen, wie die "Schwalbe" eingesetzt werden sollte. Neben der klassischen Auffassung , dieses Flugzeug gegen Bomber ein zu setzen, vertrat z.B. der Gruppenkommandeur des JG 300, Gerhard Stamp, die Meinung, diesen Jet frühzeitig gegen den Jagdschutz der alliierten Bombereinflüge zum Einsatz zu bringen um die Begleitjäger zu zwingen, ihre Zusatztanks noch vor der Reichsgrenze ab zu werfen und vor Ort zu binden. Die sog. "Sturmgruppen" (schwer gepanzerte und bewaffnete Kolbenflugzeuge) würden die Viermots dann ungestört und genau so effektiv bekämpfen können wie die Me 262.
Allerdings setzte sich dieses Konzept nicht durch und die Jets wurden, WENN sie als Jäger auftraten, direkt zur Bomberbekämpfung eingesetzt. Durch ihre hohe Geschwindigkeit und ihre starke Bewaffnung von vier 30mm MK-108, sowie Luft-Luft-Raketen war die Me 262 durchaus in der Lage, einigermaßen unbehelligt vom Jagdschutz, feindliche Bomber ab zu schießen, aber auch wenn man alle verfügbaren Schwalben für diese Aufgabe eingesetzt hätte, so wäre ein Erfolg fraglich gewesen, mangelte es zu diesem Zeitpunkt doch an erfahrenen Piloten. Hinzu kamen die technischen Probleme, an denen es nicht mangelte und der Gegener entwickelte wirksame Gegentaktiken, um die Schwächen der Me 262 aus zu nutzen. Außerdem gab es auch auf alliierter Seite Entwicklungen zum Jetflugzeug hin (z.B. Gloster Meteor). Und sogar wenn man tatsächlich erfolgreich gewesen wäre (ACHTUNG!!! Hier spekuliere und mutmaße ich jetzt!!!!) und die Alliierten zumindest zur Einstellung der Tagangriffe hätte zwingen können, hätten die Folgen vielleicht noch verheerender sein können. So wäre der Einsatz der B-29 in Europa wahrscheinlich gewesen und im schlimmsten Fall wäre sogar der Abwurf einer Atombombe auf deutschem Boden erfolgt. Aber wie schon gesagt, ist das jetzt reine Spekulation meinerseits!!!

Auf jeden Fall stellt die Me 262 einen Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt dar und nach dem Krieg sind viele erbeutete Schwalben von den Siegermächten ausgiebig studiert worden und die dort gewonnen Erkenntnisse flossen dann in die eigenen Jetprojekte ein.

Fw 190 D-9 "Rote 13", Platzschutzstaffel JV 44 (1:72)

Die Fw 190 D hatte ihren Erstflug im Mai 1944 in Langenhagen. Ausgerüstet mit einem Jumo 213 A-1 Zwölfzylinder-Reihenmotor mit 1770 PS erwies sich dieses Flugzeugmuster als eine erfolgreiche Konstruktion.
Die ersten Serienexemplare der Fw 190 D (sie hießen bei der Luftwaffe im Allgemeinen "Dora-Neun") wurden im September 1944 an III./JG 54 ausgeliefert, deren Aufgabe es war, den Schutz des Düsenjägerfliegerhorstes des "Kommando Nowotny" zu gewährleisten.
Es gab verschiedene Versionen der "Dora", die sowohl als Jäger aber auch als Jagdbomber eingesetzt wurden. Die Fw 190 D-10 mit der Wasser-Ethanol-Einspritzanlage MW50 war mit 730km/h in 11.000m Höhe wohl die schnellste Fw 190.
Mein Modell stellt eine Maschine des JV44 dar (geflogen von Oberleutnant Klaus Faber), wie sie aus Staffelteilen des JG 25 und 54 stammte und als Platzschutz für die Me 262 diente, die während Start und Landung sehr verwundbar waren. Die Doras operierten bis kurz vor Kriegsende von Ainring (Oberbayern) und München-Riem aus.
Die auffällige Unterboden-Bemalung diente dazu, von der platzeigenen Flak als Freund erkannt und nicht abgeschossen zu werden. Diese Bemalung war es dann auch, die der Platzschutzeinheit den Namen "Papageistaffel" einbrachte, wobei dieser Name erst nach dem Krieg entstand. 

Fw 190 D-9 "Rote 13" (1:72; alternative Tarnung)

Mit der Fw 190 D, sowie der Bf 109 K, konnte die deutsche Luftfahrtindustrie im Bereich der Kolbenmotorflugzeuge zu den leistungsstarken Mustern der Alliierten aufschließen. Allerdings hatte diese Tatsache keinen großen Einfluß auf den Verlauf des Krieges.

Die "Rote 13" gehörte zur Platzschutzstaffel des JV44, welche die Aufgabe hatte, die bei Starts und Landungen verwundbaren Me 262 zu decken.

Geflogen wurde diese "Dora" von Oberleutnant Klaus Faber im Frühjahr 1945.

Die auffällige Bemalung der Flugzeugunterseite diente dazu, von der eigenen Flak erkannt und nicht beschossen zu werden.

Bf 109 E-4, geflogen von Franz von Werra (1:72)

Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.

Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug fand im Mai 1935 statt; ab Februar 1937 wurde die Maschine bei der deutschen Luftwaffe in den Bestand der Jagdverbände eingegliedert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb sie, ab Mitte 1941 zusammen mit der Focke-Wulf Fw 190, das Standardjagdflugzeug der deutschen Luftwaffe. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, z. B. in Jugoslawien, Finnland, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz. Die Namensgebung des Musters sorgt immer wieder für Irritationen. Umgangssprachlich wurde und wird die Bf 109 meist als Me 109 bezeichnet. Durch die offizielle Namensgebung durch das Reichsluftfahrtministerium ist die historisch richtige Bezeichnung jedoch Messerschmitt Bf 109. Die Bf 109 wurde, über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus, auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt. Sie wurde in verschiedenen Versionen über 33.000 mal gebaut und ist damit das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

(Quelle: Wikipedia)



Mein Modell stellt die Maschine Franz von Werras dar, die er während der "Luftschlacht um England" flog und mit der er am 05. September 1940 während eines Begleitschutzauftrages für Bomber über Großbritannien abgeschossen wurde. Es gelang ihm, eine Bruchlandung hin zu legen und unverletzt aus dem Wrack zu steigen, worauf er von Angehörigen der "Home Guard" festgenommen wurde.
Nach dreiwöchigen Verhören kam von Werra ins Offiziers-Gefangenenlager Nr.1 bei Grizedale. Am 07. Oktober gelang ihm von dort die Flucht und er wurde sieben Tage später in einem Moorgebiet wieder gefasst. Nach 21 Tagen Strafarrest kam Franz von Werra ins Offz.-Durchgangslager Nr.13 bei Swanwick, aus welchem er aber ebenfalls wieder floh. Als holländischer Pilot "getarnt" gelangte er sogar bis ins Cockpit einer Hurricane auf einem RAF-Fliegerhorst, wurde aber in letzter Sekunde von Wachmannschaften gestellt.
Ab Januar 1941 begannen die Briten ihre Gefangenen nach Kanada zu schaffen, so auch Franz von Werra. Auch hier versuchte er sich wieder als Ausbrecher, diesmal mit mehr Erfolg. Über die damals noch neutralen USA gelangte von Werra nach Südamerika und von dort über Italien zurück nach Deutschland.
Am 25. Oktober 1941 stürzte von Werra infolge eines Motorschadens bei Katwijk (Niederlande) in die Nordsee. Seine Maschine versank sofort.
Sein abenteuerliches Leben, insbesondere seine spektakuläre Flucht, wurde nach dem Krieg mit Hardy Krüger in der Hauptrolle verfilmt ("Einer kam durch").

Fw 190 A-8

Die Focke-Wulf Fw 190 ist ein deutsches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Die bei Focke-Wulf in Bremen unter der Leitung von Chefkonstrukteur Kurt Tank entwickelte Maschine wurde ab 1941 von der Luftwaffe als zweiter Standardjäger neben der Messerschmitt Bf 109 verwendet. Bis zum Kriegsende wurden rund 20.000 Fw 190 verschiedener Versionen produziert.

Die A-8-Variante ermöglichte der Fw 190 zum ersten Mal den bereits in früheren Varianten geplanten, bis dato jedoch nicht erfolgreich umgesetzten Einsatz des MW-50-Systems für eine kurzzeitige Leistungssteigerung des Motors. Zu diesem Zweck wurde die Maschine mit einem Tank von 115 Litern Kapazität hinter dem Pilotensitz zur Aufnahme des Methanol-Wasser-Gemisches ausgestattet. Dieser Tank konnte alternativ auch als interner Zusatztank für Benzin genutzt werden und machte eine Verlegung der Funkaurüstung unmittelbar hinter den Pilotensitz nötig. Gleichzeitig wurden die Sauerstoffflaschen des Piloten nach hinten verlegt und rund um den neuen Tank platziert. Der Zugang erfolgte über eine runde Zugangsklappe auf der Unterseite des Rumpfes, unmittelbar hinter den Tragflächen, an der die A-8-Variante leicht erkannt werden kann.

Die geringfügige Schwerpunktverschiebung, die der zusätzliche Tank bewirkte, wurde durch eine Verlegung des Unterrumpfpylons ETC 501 um 20 cm nach vorne ausgeglichen, der zudem nun standardmäßig ab Werk montiert wurde. Weitere Änderungen betrafen die Verlegung des Tankstutzens unterhalb der hinteren Cockpithaube sowie eine weitere Zugangsklappe zur Funkausrüstung auf der rechten Rumpfseite. In dieser Form stellte der Rumpf der Fw 190 den Ausgangspunkt aller folgenden Varianten, einschließlich der Fw 190 D und der weiterentwickelten Ta 152 dar. Die A-8 wurde mit einem FuG-16-ZY-Funkgerät ausgestattet, das über eine sehr charakteristische Peitschenantenne unter der linken Tragfläche unmittelbar hinter dem Radschacht verfügte und der Fw 190 die Nutzung des Y-Peilverfahrens zur Positionsbestimmung erlaubte. Gleichzeitig wurde das Pitotrohr zur Geschwindigkeitsmessung an die rechte Tragflächenspitze verlegt.

Die A-8 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 656km/h in 6000m Höhe.

Als Primärbewaffnung dienten zwei MG 17 über dem Motor und vier 20mm-MG 151/20 in den Tragflächen.

Mein Modell stellt die "Rote 19", geflogen von Uffz. Ernst Schröder, Angehöriger der 5./JG 300 im Oktober/November 1944 dar.

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