Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles. (Otto Lilienthal)
Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts.Es zu bauen, ein Anfang. Fliegen, das ist alles.(Otto Lilienthal)

SBD-3 "Dauntless" (1:32)

Die SBD „Dauntless“ erntete ihren Ruhm in der Schlacht um Midway am 4. Juni 1942, als 128 dieser Sturzkampfbomber vier japanische Flugzeugträger versenken konnten. Dies gelang trotz einiger Unzulänglichkeiten dieses Typs (ungünstiges Leistungs-/Gewichtverhältnis, mäßige Steig- und Manövrierfähigkeiten). Hinzu kamen fehlerhaft arbeitende Waffensysteme, so dass einige der unter dem Bauch montierten 227kg-Bomben wirkungslos ins Wasser fielen. Unter schweren Verlusten (40 verlorene Maschinen) wurden jedoch die „Kaga“, „Akagi“, „Hiryu“ und „Soryu“ versenkt, was das Blatt zu Gunsten der Amerikaner entscheidend wendete.

Die Dauntless verdankt ihre Entstehung dem Northrop Sturzkampfbomber „BT-1“ von 1938. Während bei Curtiss die Arbeiten an der SB2C „Helldiver“ liefen, entwickelte man bei Northrop (die seit Januar 1938 eine Unternehmensgruppe der Douglas Aircraft war) die „Douglas SBD“, welche im Februar 1939 von der US-Navy akzeptiert und zum Maßstab für alle folgenden trägergestützten Sturzkampfbomber („Scout Bombers“) erklärt wurde. Am 8. April 1939 erhielt Douglas einen Auftrag über 57 SBD-1 und 87 SBD-2.

Nach der Kapitulation Frankreichs erkannte man in Washington den Wert des Sturzkampfbombers (beeinflusst von den Erfolgen der deutschen Ju-87) und unter der Bezeichnung „SBD-3“ wurden weitere 174 Dauntless bestellt. Diese neue Variante besaß ein zweites MG (7,62mm) für den Heckschützen, einen verbesserten Panzerschutz und bessere Bordelektrik sowie selbstdichtende Tanks.

Im Horizontalflug erreichte die SBD-3 eine Spitzengeschwindigkeit von 406km/h und wies eine Reichweite von 1971km bei voller Bombenlast auf. Die Dienstgipfelhöhe lag bei 8260m.

Die Bewaffnung bestand aus zwei starren 12,7mm MGs im Bug, die durch den Propellerkreis schossen und zwei bewegliche 7,62mm MGs im hinteren Cockpit.

Als Bombenlast trug die Maschine bis zu 762kg unter dem Rumpf und 295kg unter den Tragflächen.

Neben ihrer Tätigkeit als Sturzkampfbomber wurde die Dauntless auch als Erkundungsflugzeug eingesetzt.



TBM-3 "Avenger" (1:48)

Aufgrund einer Ausschreibung der US Marine für einen modernen Torpedobomber, der die veraltete "Devastator" ersetzen sollte, entwickelte Grumman 1939 die TBF/TBM "Avenger" (Rächer). Der Erstflug des Prototypen XBTF-1 erfolgte am 7. August 1941. Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor wurde die Avenger von der US Navy akzeptiert. Im Januar 1942 lief die Serienproduktion bei Grumman an und kurz vor der Schlacht um Midway wurden die ersten 100 Rächer ausgeliefert. Es fehlte die nötige Zeit, um die Torpedostaffeln auf den Trägern noch vor der Midwayschlacht auf das neue Muster umzurüsten und so nahm nur eine Gruppe von Freiwilligen der VT-8 mit sechs TBF-1 von Midway aus an der Schlacht teil.
Nach Midway wurden alle Torpedostaffeln der Navy von der Devastator auf die Avenger umgerüstet. Das US Marine Corps rüstete ab September 1942 die erste von 23 Staffeln auf die Avenger um.
Die Avenger war und ist auch noch heute bei verschiedenen Nationen im Dienst. Kanada unterhält einige dieser Typen als Beobachtungs- bzw. Brandbekämpfungsflugzeuge. Kurios finde ich die Tatsache, dass nach dem Krieg die Avenger auch bei den neuen Luftstreitkräften Japans ihren Dienst tat.
Angetrieben von einem Wright R-2600-8 Cyclone-Motor, erreichte die Avenger eine Höchstgeschwindigkeit von 436km/h. Die Besatzung bestand aus 4 Mann.
Als Bewaffnung diente bei frühen Modellen ein 7,62mm-MG in der Flügelnase, später zwei 12,7mm-MGs in den Tragflächen. Ein 7,62mm-MG im Rumpf unten, schräg nach hinten unten feuernd und ein 12,7mm-MG in der Heckkanzel auf dem Rumpfrücken.
Weiterhin konnten verschiedene Bomben und Torpedos im internen Waffenschacht transportiert, sowie Raketen als Außenlast unter den Tragflächen montiert werden.

(Quelle: Wikipedia)

TBF-1 Avenger (1:72)

Die Avenger (dt. Rächer) wurde 1939 aufgrund einer Ausschreibung der US-Marine für einen neuen Torpedobomber entwickelt, der die veraltete Douglas TBD Devastator ersetzen sollte. Im August 1939 wurden dafür 13 Designstudien von sechs Unternehmen eingereicht in dem einer von zwei Entwürfen der Firma Grumman, die bis dahin Hauptlieferant für die Jagdflugzeuge der Marine war, am 8. April 1940 für die Serienfertigung ausgewählt wurde. Der Erstflug des Prototypen XBTF-1 der unter dem Projektnamen G-40 entwickelten dreisitzigen TBF-1 erfolgte am 7. August 1941. Ein zweites Versuchsmuster startete am 15. Dezember 1941 und kurz darauf wurde die nach dem Überfall auf Pearl Harbor in Avenger (Rächer) umgetaufte Maschine von der Navy akzeptiert. Die Serienproduktion begann im Januar 1942 bei Grumman. Die erste Lieferung von 100 Flugzeugen erreichte Pearl Harbor kurz vor der Schlacht um Midway im Juni 1942, zu spät, um die Torpedostaffeln der US-Flugzeugträger auf das neue Modell umzurüsten. So nahm nur eine Gruppe von Freiwilligen der Torpedostaffel VT-8 mit sechs TBF-1 von Midway aus an der Schlacht teil. Von den ohne Jagdschutz eingesetzten Avengers wurden alle bis auf eine schwer beschädigte Maschine abgeschossen. Nach Midway wurden alle Torpedostaffeln der Navy von der Devastator auf die Avenger umgerüstet. Das US Marine Corps rüstete ab September 1942 die erste von 23 Staffeln auf die Avenger um. (Quelle: Wikipedia)

DruckversionDruckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Stefan Zimmermann

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.